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Landschaft mit Charakter
Das Fuchslabyrinth bei Schrozberg-Schmalfelden
Die Hohenloher Ebene ist das größte
Muschelkalk-Karstgebiet Deutschlands. Mehr als 2000 Erdfälle
sowie zahlreiche Trockentäler und vereinzelte Höhlensysteme
wie das "Fuchslabyrinth" bei Schrozberg-Schmalfelden,
stellen charakteristische Karstformen im Muschelkalk des Hohenloher
Landes dar. Im Schrozberger Schild, westlich von Rothenburg ob der
Tauber, wurden mehrere außerordentlich große Höhlensysteme
entdeckt. Das verzweigte Netzwerks des Fuchslabyrinth
sei inzwischen auf zehn Kilometern vermessen, aber noch nicht vollständig
erforscht. Damit ist es die längste Höhle Deutschlands
und hat die Salzgrabenhöhle bei Berchtesgaden in
den Alpen abgelöst. Das Fuchslabyrinth ist keine
begehbare Höhle und kann nur von erfahrenen Höhlenforschern
mit spezieller Ausrüstung begangen werden.
Verkarstung bedeutet die chemische Auflösung löslicher
Gesteine entlang von Klüften und Fugen. Das Regenwasser greift
den Muschelkalk an und löst ihn teilweise auf. Im Laufe dieses
Prozesses wird die Entwässerung eines Gebietes von der Oberfläche
in den Untergrund verlegt. Das Wasser fließt dort nicht, oder
nur wenig, in oberirdischen Bächen, sondern in unterirdischen
Flusshöhlen ab.
Höhlen und Dolinen sind schließlich das sichtbare Ergebnis
der Verkarstung.
Dazu Bild bzw. Abbildung oder Skizze aus dem
Buch von Hans Hagdorn und Theo Simon (1985): Geologie und Landschaft
des Hohenloher Landes.(evtl. link zu www.stadt-schrozberg.de)
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